Internes Bleaching (blog)

Geschrieben am 21. Aug, 2009 von in Kategorie Methoden

Das interne Bleaching stellt eine Sonderform der Zahnaufhellung dar.

Zwar kommt auch hier Wasserstoffperoxid als Bleichmittel zum Einsatz, allerdings wird es hier nicht auf, sondern wie der Name besagt, in den Zahn eingebracht.

Diese Form der Zahnaufhellung eignet sich daher ausschließlich für wurzelkanalbehandelte Zähne, bei denen es infolge von z.B. internen Blutungen, abgestorbenem Zahnmaterial oder Wurzelfüllungen zu einer Verfärbung gekommen ist.

Wie funktioniert das interne Bleaching?

Nach Reinigung wird die Kavität vom Zahnarzt mit Bleichgel aufgefüllt und anschließend provisorisch verschlossen. Je nach gewünschter Aufhellung verbleibt das Bleichmittel mehrmals bis zu 7 Tagen im Zahn.

Die erzielbare Aufhellung wird im Allgemeinen als sehr gut bezeichnet.

Ist der Kavitätenverschluß nach dem Bleichen nicht hundertprozentig dicht, kann es auch bei dieser Methode durch Einwanderung und Stoffwechselaktivitäten von Bakterien in den Zahn wieder zu Abdunkelungen kommen. Deshalb ist eine dichte Füllung im Abschluß an das interne Bleichen sehr wichtig.

Was ist eine Bleichlampe?

Manche Ärzte verwenden eine Lampe, oder Laserlicht um bessere Bleaching Ergebnisse zu erzielen.

Man sagt dem Patienten, dass durch die Lampe das Bleachinggel besser aktiviert werden würde.

Das ist ein Unsinn! Durch die Lampe trocknen der Zahn nur aus, somit wirkt er kurzzeitig heller. Dieser Effekt hält aber nur 1-2 Tage an, jedoch kann diese Austrockung zu Zahnschäden führen – diese Methode ist veraltet.

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